Flächendeckender Rollout
Baden-Württemberg schließt neue E-Government-Vereinbarung

Von Serina Sonsalla 3 min Lesedauer

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Mit zehn Millionen Euro und einer neuen E-Government-Vereinbarung treibt Baden-Württemberg die Digitalisierung voran und sorgt für den flächendeckenden Ausbau von Online-Diensten.

Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg (v. l. ), stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg. (Bild:  © Innenministerium Baden-Württemberg)
Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg (v. l. ), stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg.
(Bild: © Innenministerium Baden-Württemberg)

Die Kommunen schließen gemeinsam mit der Landesregierung Baden-Württemberg eine neue und weitreichende E-Government-Vereinbarung. Gegenüber den alten Fassungen aus 2019 und 2021 umfasst das erweiterte Abkommen drei zentrale Neuerungen:

  • Klares Vorgehensmodell: Die Einführung neuer Online-Dienste soll verständlich und verbindlich strukturiert werden – von der Idee bis zum flächendeckenden Einsatz in Rathäusern und Landratsämtern.
  • Konsequente Standardisierung: Einheitliche technische Schnittstellen und Datenformate für eine reibungslose Kommunikation zwischen den IT-Systemen aller Verwaltungsebenen.
  • Ressortübergreifende Zusammenarbeit: Erstmals bindet die Vereinbarung alle Landesressorts aktiv ein.

Die Umsetzung der Vereinbarung wird durch einen gemeinsamen Lenkungskreis von Land und kommunalen Landesverbänden gesteuert – mit dem Ziel, die Digitalisierungsoffensive für flächendeckende Online-Dienste zu stärken. „Typisch baden-württembergisch eben: miteinander, gemeinsam, vertrauensvoll“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl anlässlich der Unterzeichnung am 16. März. „In den vergangenen Jahren haben wir bereits Einiges erreicht: Die Infrastruktur steht bereit, die Strukturen der Zusammenarbeit sind aufgebaut und über 600 Onlinedienste stehen zur Nutzung auf ‚service-bw‘ zur Verfügung.“

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