Gebäudemanagement & Creativ Suite

Auch bei Formularen auf dem Weg in die Barrierefreiheit

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Außerdem können Lesezeichen ergänzend zum Text Internetlinks enthalten. Dank der Acrobat-Artikelfunktion sind sowohl eine vergrößerte Lese­führung insbesondere bei mehrspaltigem Text als auch Vergrößerungen von Tabellen und Abbildungen per Klick mit dem Hand-Werkzeug möglich.

„Wir befinden uns derzeit noch am Anfang des Projekts, doch mit der Adobe Creative Suite stehen uns alle erforderlichen Werkzeuge zur Verfügung, um die Richtlinien für barrierefreie Dokumente zu erfüllen“, erzählt Habiger. Das GMW arbeitet hauptsächlich mit InDesign, Photoshop, Illustrator und Acrobat.

Wobei die Mediengestalterin Acrobat als wichtigstes Programm ansieht, denn diese Lösung ermögliche eine barrierefreie PDF-Bearbeitung. Habiger ist mit den Produkten sehr zufrieden, da sie sich vor allem dadurch auszeichnen, dass Anwender mit ihnen einfach Hand-in-Hand arbeiten können. „In InDesign gibt es eine Vielzahl an Photoshop-Werkzeugen, so dass man nicht ständig zwischen den Programmen hin und her springen muss. Dadurch kann ich jetzt deutlich effizienter arbeiten“, sagt Sylvia Habiger begeistert.

„Wir wissen, dass wir mit unseren barrierefreien Veröffentlichungen besonders Menschen mit Sehbehinderungen eine große Erleichterung bringen“, sagt die Mediengestalterin. „Daher wollen wir die noch nicht barrierefreien Dokumente schnell umstellen.“

So ist es möglich aus MS-Office-Anwendungen mit dem Acrobat PDF-Maker hochwertige PDF-Dokumente zu erzeugen, die bereits fertige Lesezeichen, verlinkte Inhaltsverzeichnisse und Register enthalten oder mit Tags für die digitale Sprachausgabe versehen sind.

Und bereits beim Layout eines Dokumentes, das auch barrierefrei vorliegen muss, lohnt es sich auf eine gute Lesbarkeit zu achten. Zweispaltiger Text ist beispielsweise im DIN-A4-Format besser lesbar und kann am Bildschirm gut vergrößert werden. Auch Formulare lassen sich sehr gut zweispaltig gestalten. Besonders sinnvoll ist es, einheitliche Formatvorlagen zu verwenden. Werden diese in der Layout-Software eingesetzt, können zahlreiche digitale Funktionen für die PDF-Fassung vorbereitet werden.

Das Know-how wird weiter ausgebaut

Um das Know-how zu den Adobe-Produkten weiter auszubauen, erhalten die Mitarbeiter des GMW in Kürze weitere Schulungen zu InDesign und dem Thema „Barrierefreiheit im PDF“. „Zudem haben wir unter anderem eine Acrobat-Schulungs-DVD sowie Bücher zu Illustrator und InDesign im Haus. Diese eignen sich hervorragend zum Selbststudium“, erzählt Habiger. Neben weiteren Schulungen plant das Gebäude­management der Stadt Wuppertal 2013 seine Hardware-Systeme im Grafikbereich aufzurüsten und damit die Grundlage für weitere Upgrades zu schaffen.

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