IT-Sicherheit Websites der bayerischen Staatsregierung gehackt

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Am Donnerstag waren die Internetseiten der Staatsregierung und des Digitalministeriums in Bayern nicht erreichbar. Nun steht fest: Es war ein Hackerangriff. Vermutet wird eine prorussische Attacke.

Die Bayerische Staatskanzlei im Münchener Hofgarten.(©  allessuper_1979 – stock.adobe.com)
Die Bayerische Staatskanzlei im Münchener Hofgarten.
(© allessuper_1979 – stock.adobe.com)

Die Staatsregierung in Bayern ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Man gehe mit hoher Sicherheit davon aus, dass die Attacke im Zusammenhang mit „prorussischem Hacktivismus“ stehe, teilte das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf Nachfrage mit.

Betroffen gewesen seien am Donnerstag die Staatskanzlei und das Staatsministerium für Digitales. Es sei aber kein Schaden entstanden und es seien auch keine Daten oder Informationen abgeflossen oder verschlüsselt worden. Die betroffenen Webseiten seien lediglich vorübergehend nicht erreichbar gewesen.

Vom Landeskriminalamt in Bayern hieß es, es könnte nicht beurteilt worden, ob der Angriff im Zusammenhang mit der Münchner Sicherheitskonferenz gestanden habe. Die Ermittlungen liefen. Der Bayerische Rundfunk hatte zuvor über den Angriff berichtet.

Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erklärte, es habe sich um einen sogenannten Distributed Denial-of-Service-Angriff gehandelt. Der Vorgang werde nach abgeschlossener Analyse zur Strafverfolgung an die Polizei übergeben.

(ID:50322132)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung