Definition Was ist Linux?

Von zeroshope 2 min Lesedauer

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Linux ist ein Betriebssystem, das auf den Finnen Linus Torvalds zurückgeht. Es ist kostenlos und frei zugänglich. Daher nutzen es viele Rechenzentren und Universitäten. Allerdings gerade für Neueinsteiger eine Herausforderung: die Artenvielfalt.

Linux: kostenloses und frei zugängliches Betriebssystem.(Bild:  aga7ta – stock.adobe.com)
Linux: kostenloses und frei zugängliches Betriebssystem.
(Bild: aga7ta – stock.adobe.com)

Der Name Linux klingt selbst für Personen vertraut, die mit dem IT-Bereich fremdeln. Gemeinhin bekannt ist, dass es sich um ein Betriebssystem wie Windows oder Mac OS handelt. Hier endet das allgemeine Wissen zumeist jedoch. Alles, was wirklich spannend an Linux ist, beginnt allerdings erst an dieser Stelle. Es handelt sich um ein Betriebssystem, das auf dem älteren OS Unix basiert und kostenlos genutzt werden kann.

Der Quellcode ist zudem einsehbar. Jeder, der das Interesse und die Fähigkeiten hat, kann es also an die eigenen Bedürfnisse anpassen oder insgesamt weiterentwickeln. Der Name erklärt sich über den Finnen Linus Torvalds, der 1991 die erste Version des Betriebssystems vorstellte. Linux ist eine Mischung aus seinem Vornamen und Unix.

Die Vorteile von Linux

  • Modularer Aufbau, daher leicht anpassbar für unterschiedliche Einsatzszenarien;
  • weite Verbreitung (Insbesondere Rechenzentren, Universitäten und Forschungseinrichtungen nutzen das OS);
  • zentrale Entwicklung weiterhin unter der Aufsicht Torvalds' unter dem Dach der gemeinnützigen Linux-Foundation;
  • sehr aktive Community (hilfreich bei Problemen, für Neuentwicklungen, etc.);
  • steigende Kompatibilität mit anderen Betriebssystemen;
  • kompatibel auch für den mobilen Bereich.

Die Schattenseiten von Linux

Linux galt lange als sehr kompliziert für den Durchschnittsnutzer. Programmierkenntnisse schienen notwendig zu sein, um das Betriebssystem über den Terminal effektiv nutzen zu können. Durch die Einführung grafischer Benutzeroberflächen wurde dieses Problem allerdings deutlich abgeschwächt. Die Zahl der Apps, die nativ für Linux entwickelt wurden und für die breite Masse gedacht sind, ist allerdings kleiner als für die unfreien Systeme. Beispielsweise im Spielebereich kann sich diese Lösung nicht mit Windows messen.

Die größte Schattenseite von Linux stellt sich jedoch Einsteigern, die zum ersten Mal in Kontakt mit dem Betriebssystem kommen. Durch die freien Weiterentwicklungsmöglichkeiten hat sich eine Artenvielfalt verschiedener Linux-Versionen gebildet, die unterschiedliche Schwerpunkte und Stärken haben. Ein Verständnis dafür, welche Linux-Variante die richtige ist, verlangt eine gewisse Einarbeitung. Folgende sogenannte Distributionen sind beispielsweise sehr bekannt:

  • Debian,
  • Ubuntu,
  • Fedora,
  • MX Linux,
  • OpenSUSE.

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