Definition Was ist eine Public Cloud?

Von andi_dd 2 min Lesedauer

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Bei einer Public Cloud handelt es sich um eine öffentlich zugängliche Cloud, die Nutzer über das Internet aufrufen. Die Hard- und Software sowie die Netzwerkgeräte betreibt der Anbieter des jeweiligen Clouddienstes.

Public Cloud: Öffentliche Clouds als Variante des Cloud Computing.(Bild:  scyther5, Getty Images via Canva.com)
Public Cloud: Öffentliche Clouds als Variante des Cloud Computing.
(Bild: scyther5, Getty Images via Canva.com)

Mit einer Public Cloud verfügen private und gewerbliche Nutzer über einen orts- und geräteunabhängigen Zugriff auf Anwendungen und Daten. Prominente Beispiele sind Google Drive und Microsoft OneDrive. Die Cloudanbieter kümmern sich hierbei um die komplette IT-Infrastruktur, sie stellen insbesondere Server und Speicher. Auch die Software implementieren und verwalten sie. Über einen Webbrowser greifen Kunden auf ihr Konto zu und nutzen das Angebot unter anderem für folgende Zwecke:

  • Speichern von Dateien unterschiedlicher Art,
  • Nutzen von Online-Software wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation,
  • gemeinsames, ortsunabhängiges Bearbeiten von Dokumenten.

Vorteile von öffentlichen Clouds

Zu den wesentlichen Vorzügen von Public Clouds gehören die geringen Kosten. Viele Anbieter ermöglichen bis zu einer gewissen Obergrenze an Speicherplatz die kostenlose Nutzung. Zusätzlichen Speicherplatz buchen private und gewerbliche Kunden hinzu. Auch bei kostenpflichtigen Zusatzleistungen handelt es sich um überschaubare und planbare Ausgaben. Überraschende Mehrkosten meiden die Anwender.

Mit Public Clouds reduziert sich zudem der Aufwand. Die Cloudanbieter übernehmen sämtliche Aufgaben wie das Bereitstellen und die Wartung der IT-Infrastruktur. Damit vermeiden Unternehmen und andere Institutionen, ein eigenes Rechenzentrum aufzubauen und zu betreiben.

Nachteile von Public Clouds

Diesen Vorteilen stehen diverse Nachteile und Risiken gegenüber. Nutzer hängen zum Beispiel von der Zuverlässigkeit des Clouddienstleisters ab. Fällt dessen Server aus oder gibt es andere technische Probleme, schränkt das zumindest vorübergehend die Arbeitsmöglichkeit ein.

Vor allem Unternehmen und andere Organisationen müssen sich zusätzlich darauf verlassen, dass der Anbieter penibel die datenschutzrechtlichen Gesetze einhält und konsequent die Daten schützt. Auch bei diesem Aspekt entsteht eine Abhängigkeit.

Als weiterer Punkt verdient die beschränkte Skalierbarkeit Erwähnung. Bis zu einem gewissen Grad lassen sich auch Public Clouds skalieren - bei komplexen Herausforderungen greifen Anwender aber auf eigene Lösungen zu.

Cloud Computing: Alternativen zu Public Clouds

In vielen Fällen erweisen sich Public Clouds als ideale Lösung. Das trifft insbesondere auf Privatanwender und kleinere Unternehmen zu. Andere bevorzugen dagegen Private Clouds: Sie betreiben die IT-Infrastruktur selbst oder kooperieren mit einem Dienstleister, der den exklusiven, nicht-öffentlichen Zugriff garantiert. Hybrid Clouds stellen einen Kompromiss zwischen beiden Varianten dar. Sie vereinen öffentliche Clouds mit dem Prinzip der Private Clouds: Sämtliche kritische Anwendungen und Daten befinden sich in einem nicht-öffentlichen Bereich, der über das Internet nicht erreichbar ist.

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