Definition Was ist die Cloud?

Von llamedosleaf 2 min Lesedauer

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Daten „in die Cloud zu speichern“ ist seit Jahren bei Privatpersonen ebenso beliebt wie bei Unternehmen und Institutionen. Beim Cloud Computing kann es jedoch auch um andere über das Internet geteilte Ressourcen gehen.

Beim Cloud Storage werden digitale Daten auf Servern an externen Standorten gespeichert. (Bild:  scyther5, Getty Images via Canva.com)
Beim Cloud Storage werden digitale Daten auf Servern an externen Standorten gespeichert.
(Bild: scyther5, Getty Images via Canva.com)

Das englische Wort Cloud („Wolke“) wird meist als Abkürzung für Cloud Computing verwendet. Bei diesem Vorgang werden IT-Ressourcen online verfügbar gemacht. Sie befinden sich also auf Servern, die räumlich von den nutzenden Geräten entfernt sind. Sowohl Speicherplatz als auch Rechenleistung und ausführbare Software können in der Cloud bereitgestellt werden.

Vorteile von Cloud Computing

Die Nutzung von Cloud-Funktionen ermöglicht einen endgeräte- und ortsunabhängigen Zugriff. Dabei kann es sich um Informationen, Programme oder komplette IT-Infrastrukturen handeln. Private oder kommerzielle Anwender können somit den lokalen Speicherbedarf reduzieren. Je nach Nutzungsart werden unter Umständen die Aufwendungen für eigene Hardware und IT-Personal verringert. Nicht nur kleine Unternehmen betreiben seltener eigene Server, seit erschwingliche Cloud-Modelle verfügbar sind.

Datenwolke überzeugt oft durch Skalierbarkeit

Beim Cloud Computing sind die verwendeten IT-Ressourcen nicht unmittelbar zu sehen. Sie befinden sich quasi hinter einer Wolke. Die klassische, interne IT-Struktur lässt sich häufig nicht flexibel an sich ändernde Bedarfe anpassen. Werden Speicherplatz, Software oder Rechenleistung aus der Cloud gebucht, sind Anpassungen leichter umsetzbar.

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

Personen, die über die nötigen Zugriffsrechte verfügen, können Cloudleistungen über den Browser nutzen. Je nach Anwendungsfall sind auch Apps oder die Verwendung von Shell / Terminal / Kommando-Ebene sinnvoll. Cloud Services gehören üblicherweise in eine der folgenden Kategorien:

  • Software as a Service (SaaS): Bereitstellung von Anwendungen via Internet.
  • Platform as a Service (PaaS): Laufzeit- und Entwicklungsumgebungen aus der Cloud (flexibel anpassbare Speicher- und Rechenkapazitäten).
  • Infrastructure as a Service (IaaS): Nutzung und Bereitstellung virtualisierter Hardware-Ressourcen (u. a. Speicher, Rechner oder Netzwerke).

Nötige Sicherheitsmaßnahmen bei Cloudnutzung

Nicht nur Unternehmen müssen darauf achten, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf die jeweilige Cloud erhalten. Hinsichtlich des Datenschutzes ist für die Einhaltung der Vorgaben der EU-DSGVO zu sorgen. Somit kommen öffentlich verfügbare Clouddienste nicht in Frage, wenn sie Daten außerhalb der EU speichern und verarbeiten. Es empfehlen sich privat gehostete Clouds und Dienste mit europäischen Standorten. Auch bei diesen ist auf die Verschlüsselung der Übertragung Wert zu legen.

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