Koordinierte Kabelzugplanung in Tunneln

Überblick, auch wenn es eng wird

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Die Vorteile

Der Verbindungsmanager wurde innerhalb weniger Tage auf die Eisenbahnbelange angepasst. Nach der Implementierung fand ein Training der Kabelplaner praxisnah mit den Daten des Tunnelprojekts statt. Da die User bereits mit AutoCAD vertraut waren, war die Lernkurve steil und die Einarbeitungszeit kurz. Bei den Anwendern sorgt aber nicht nur das komfortable Arbeiten mit dem Tool für hohe Zufriedenheit, sondern auch die Arbeitsweise von AT+C. Problemlösungen wurden schnell gefunden und umgesetzt und der Support unterstützt bei der Anpassung von Berichten, bei Wünschen zu neuen Funktionalitäten und bei Upgrades.

Das System hilft nun, bei der koordinierten Kabelplanung Zeit und Fehler zu sparen und es minimiert insbesondere die lästigen Aufgaben, da Änderungen nicht mehr händisch in zahlreichen Excel-Sheets vorgenommen werden müssen. Stattdessen kann die Kabelstruktur einmal angepasst werden und das Tool gibt die Ergebnisdateien automatisiert aus.

Neben den Optimierungen in Planung und Ausführung der Verkabelung war im Tunnelprojekt ein weiteres Element von hoher Bedeutung, nämlich die vollständige Digitalisierung der Dokumentation. Mit Abschluss der Arbeiten gibt der Verleger über einen Web-Zugang alle wesentlichen Verlegeinformationen direkt in den Verbindungsmanager ein und lädt Mess-Protokolle sowie weitere Dokumente hoch. CAD-Pläne mit den Kabelverläufen, Kabelzuglisten sowie die Dokumentation der Verlegung mit den Protokollen können nun in einer Software gebündelt werden. Sie ist schnell und einfach abrufbar, nachvollziehbar und erfüllt die Compliance-Auflagen. Die Dokumentation stellt auch für die Überführung der Planung in den Bestand eine gute Voraussetzung dar: Im Falle eines Problems – wenn Kabelverbindungen unterbrochen werden, bei Ausfällen, korrodierten Verbindungen oder einem überfluteten Schacht – können die Verantwortlichen schnell erkennen, welche Verbindungen und Geräte betroffen sind und die Informationen gezielt abrufen. Bei Reparaturarbeiten oder Neuverlegungen lässt sich schnell in Erfahrung bringen, welche Spezifikationen der Kabel und welche Länge für das Ersatzkabel notwendig sind. Damit können mit dem Tool auch die Nachfolgeprozesse der Kabelplanung optimiert werden.

Fazit

Für die koordinierte Kabelplanung in Tunneln bietet sich ein Softwaretool an. Es vereinfacht den komplexen Planungsprozess, erlaubt schnelle Änderungen und automatisiert das Erstellen wichtiger Ausführungsanweisungen, was manuelle Aufwände und damit Fehler reduziert. Darüber hinaus lassen sich mit dem Tool auch Folgeprozesse vereinfachen: Es ist an die Bedürfnisse der Verleger angepasst und kann bei der Dokumentation und später im Betrieb unterstützen, weil es Störungen und Fehler schnell identifizierbar macht.

Über die Autoren

Nadja Müller ist freie Journalistin.
Michael Brüning ist Geschäftsführer der AT+C EDV GmbH.

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