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Wichtig war dem Teamleiter, dass er die Prozesse gemeinsam mit den Mitarbeitern definiert, gestaltet und implementiert. Ebenso wollte er ein Bewusstsein für das Prozessmanagement schaffen. „Jeder Einzelne musste mit ins Boot geholt werden. Denn wie es so schön heißt, ‚a fool with a tool is still a fool“, gibt Gayer die Redewendung aus IT-Kreisen wieder.
Das Management der Abteilung Informatik hat nur den Rahmen vorgegeben und die Prozesslandkarte definiert, die Definition der Prozesse und deren Schnittstellen haben die Mitarbeiter übernommen. Gayer fasst zusammen: „Wir haben somit ein umfassendes Prozessmanagement in der IT eingeführt.“
Anforderungen
Die bedeutendste Anforderung bei der Wahl eines Tools war die Updatefähigkeit, zudem sollten die Lösung einfach bedienbar und die Oberfläche frei gestaltbar sein. Ebenso wichtig: die einfache Erweiterbarkeit für neue Prozesse. Gayers Team verglich bei der Evaluation verschiedener ITSM-Tools ebenso, wie viele Prozesse durchgängig abgebildet werden können.
Für das Team um Gayer ist es wesentlich, dass IT nicht nur zum Selbstzweck da ist. Um das Business auch beratend bestmöglich zu unterstützen, denken die IT-Mitarbeiter abteilungsübergreifend. Bei neuen Anfragen wird zum Beispiel danach geschaut, ob die Anforderung vielleicht schon abgedeckt werden könnte, ohne dass eine neue Lösung gekauft werden muss.
„Die Herausforderung ist, dass unsere Kunden in ganz unterschiedlichen Bereichen wie Forst, Sozialwesen oder Wasserwirtschaft mit ganz unterschiedlichen Prozessen unterwegs sind. Wir prüfen aber jede noch so kleine Schnittmenge, um dort abteilungsübergreifend die gleichen Tools einzusetzen“, berichtet Gayer. Als nächstes auf der Agenda: die Abbildung der Rechteverwaltung in Helpline.
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