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Die elektronische Spürnase
Im Bereich der insgesamt vier Finanzämter für Fahndung und Strafsachen in Niedersachsen kommt es jährlich zu rund 800 Durchsuchungen. Das bedeutet, dass auch die Rechner der betroffenen Personen und Unternehmen untersucht werden. Dabei kommen spezielle Forensik-Programme zum Einsatz.
Mit ihrer Hilfe lassen sich verdächtige Vorgänge analysieren sowie digitale Spuren in IT-Systemen erfassen und auswerten – meist mit dem Ziel, sie anschließend vor Gericht zu verwerten. Auch im Bereich der OFD Niedersachsen greifen die Beamten seit Jahren auf eine solche Software zurück.
Dabei kam auch eine Software zum Einsatz, die sich für Nicht-IT-affine Steuerfahnder als ungeeignet erwies, da sie zu komplex gestaltet und nicht benutzerfreundlich war. Dies beeinträchtigte sowohl das Verständnis als auch den effizienten Umgang mit dem Programm.
Um diese Schwachstelle zu beheben, suchten die Verantwortlichen in Eigenregie nach einer neuen Lösung, einem gerichtsfesten Basisprodukt zur Datenträgerauswertung.
Zu den finalen Kandidaten zählten schließlich „Encase Forensic Edition“ von Guidance Software, „X-Ways Forensics“ von X-Ways Software Technology AG sowie das „Forensic Toolkit“ (FTK) von AccessData. Während der Evaluierungs- und Vergleichsphase der verschiedenen Produkte schnitt das FTK „mit Abstand am besten ab“.
Insbesondere die Ergonomie, die beim zuvor installierten Programm Probleme bereitete, bewerteten die Verantwortlichen bei der AccessData-Software als sehr gut. Zudem bewährte sich die Lösung in puncto Geschwindigkeit und Praxistauglichkeit, weshalb sich die Entscheidungsträger für die Implementierung des AccessData-Produktes entschieden.
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