Geräteverwaltung

So optimieren kommunale Betriebe ihr UEM

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Systemwechsel und Migration

Hat sich die kommunale Behörde für eine Plattform entschieden, gilt es nun für die IT-ler:innen, das neue UEM-System einzurichten und alle Endgeräte darauf zu migrieren. Eine Herkulesaufgabe, die beim rein manuellen Arbeiten aufwendig und auch fehleranfällig ist – man denke etwa an das erforderliche Schreiben detaillierter Anleitungen, den Support via Hotline und E-Mails sowie regelmäßiges Reporting.

Viel einfacher und sicherer ist es, ein Tool zu nutzen, das eine automatisierte Umstellung sämtlicher Geräte unterstützt. Alle umzurüstenden Endgeräte sind dann auf einer übersichtlichen Benutzeroberfläche auswählbar, sodass die Migration sich mit wenigen Mausklicks anstoßen lässt. Sobald die Geräte eines Team-Mitglieds bereit sind, erhält dieses eine Nachricht und kann die Migration starten, wann immer es passt.

Die Administratoren wiederum haben jederzeit im Blick, welche Hardware bereits migriert wurde. Ein weiterer Punkt, den es zu bedenken gilt: Sollen alle Endgeräte an Tag X migriert werden, oder ist ein sukzessives Umstellen möglich? Letzteres kann gerade bei einer größeren Zahl an Geräten sinnvoll sein, da es nutzerfreundlicher ist und die IT entlastet, weil weniger Help-Desk-Anfragen anfallen.

Anwendungsbeispiel für UEM

Die Usedomer Bäderbahn GmbH (UBB) ist eine Tochter der DB AG und zuständig für die Mobilität auf Usedom. Im Arbeitsalltag der UBB-Belegschaft spielen Mobilgeräte eine große Rolle. So kann sie via Apps Tickets scannen, Fahrtenbücher pflegen, Schäden melden und Dienstpläne einsehen. Tablets wurden bereits per MDM verwaltet, für die Smartphones gab es jedoch kein zentrales Management. Die Folge: hoher Verwaltungsaufwand sowie Sicherheitsrisiken. Das Ziel: alle Endgeräte mit einer Lösung zentral zu verwalten, abzusichern und Prozesse zu automatisieren. Für die Realisierung entschied sich die UBB für EBF, das den Umstieg in vier Schritten vollzog:

1. Aufbau des M365-Tenants (Hauptkonto für Microsoft 365)
Das EBF-Team analysierte den Status quo der IT-Infrastruktur sowie die Anforderungen der UBB, erstellte und konfigurierte den M365-Tenant.

2. Verwaltung mit dem Microsoft Endpoint Manager (Intune)
Dies ermöglichte die anforderungsgerechte Implementierung von Intune in die Unternehmensstrukturen. Die Verwaltung von Tablets und Smartphones erfolgt nun unter einem Dach.

3. Einführung von Identity- & Accessmanagement
Zudem wurde eine Azure-Active-Directory-Anbindung realisiert. Der Wechsel in die Cloud erlaubte es der UBB, sichere und bedienfreundliche Authentifizierungen einzuführen. Auch das Mailsystem wurde in die Cloud migriert; die Belegschaft kann Outlook nun geräteunabhängig nutzen.

4. Intensive Schulung
EBF schulte das UBB-Team bei jedem Schritt, sodass das Team der UBB seine Geräte nun eigenständig verwalten kann.

Zur Usedomer Bäderbahn

Fazit: Nur bedarfsgerechtes UEM bringt Vorteile

Das passende UEM-System hilft kommunalen Betrieben dabei, alle Endgeräte sicher und effizient zu verwalten. In vollem Ausmaß profitieren sie von ihrem UEM aber nur, wenn sie dessen technische Möglichkeiten ausschöpfen. Auch kommt es in Zeiten des Fachkräftemangels darauf an, auf den New-Work-Zug aufzuspringen und den Ansprüchen von (potenziellen) Arbeitskräften an Komfort und Nutzungserfahrung gerecht zu werden. Zudem gilt es, die eigenen Anforderungen an die Endgeräteverwaltung regelmäßig zu hinterfragen und sich dann gegebenenfalls für ein neues System zu entscheiden, das den Bedarf besser abbildet. In Zeiten rasanter technischer Entwicklungen kann sich eine andere Plattform als passgenauer oder kostengünstiger erweisen.

Surendiran Velauthapillai
ist Head of IT-Services der EBF-EDV Beratung Föllmer GmbH

Bildquelle: EBF

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