ECP für deutschen Öffentlichkeitssektor Cloud-Payroll-Option für Public Sector ab Januar

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Das bisher on-premises verfügbare Abrechnungsschema D100 wird in ECP bereitgestellt. Damit reagiert SAP auf Forderungen der DSAG. Einige Funktionen für Beamte fehlen noch. Insgesamt soll der Einsatz von SuccessFactors im öffentlichen Sektor verbessert werden.

SAP reagiert auf DSAGs Forderungen nach mehr Wahlfreiheit und Funktionsparität, Integration als Schlüsselfaktor, fairer Preispolitik und Transparenz sowie Planungssicherheit/Zukunftsklarheit.(Bild: ©  PrimeVisuals - stock.adobe.com)
SAP reagiert auf DSAGs Forderungen nach mehr Wahlfreiheit und Funktionsparität, Integration als Schlüsselfaktor, fairer Preispolitik und Transparenz sowie Planungssicherheit/Zukunftsklarheit.
(Bild: © PrimeVisuals - stock.adobe.com)

SAP hat das Jahr 2025 mit großen Ankündigungen abgeschlossen: Ab 2026 soll ECP auch für den Public Sector in Deutschland angeboten werden. Das Abrechnungsschema für den Public Sector Deutschland (D100, Komponente PY-DE-PS) wird somit in ECP bereitgestellt, das bisher in der Cloud-Lösung nicht verfügbar war. Die Erweiterung ist dabei kein Bestandteil einer neuen Produkt-Roadmap, sondern dient der Abdeckung bestehender Anforderungen im Public-Sector-Kontext.

Mit den Neuerungen geht SAP auf eine langjährige Forderung der DSAG (Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe) ein und schafft damit eine wichtige Grundlage, um die Nutzung von SuccessFactors auch in öffentlichen Organisationen zu erleichtern.

Erleichterter Umstieg für verschiedene Zielgruppen

Zur kurzen Erklärung: Die SAP-Anwendervertretung begleitet die Entwicklungen rund um das Thema Payroll und deren Transformation in die Cloud. Seit Jahren gibt es hier klare Forderungen und Feedback an SAP. So auch wiederholt eine Forderung einer modernen Payroll-Lösung, erwähnt Hermann-Josef Haag, DSAG-Fachvorstand Personalwesen & Public Sector.

Zu diesen Anforderungen zählen zusammengefasst:

  • Wahlfreiheit und Funktionsparität,
  • Integration als Schlüsselfaktor,
  • faire Preispolitik und Transparenz sowie
  • Klarheit für die Zukunft.

„Mit diesen Leitplanken hat die DSAG ihre Positionen klar artikuliert und kontinuierlich in den Dialog mit SAP eingebracht. Das jetzt vorliegende Ergebnis ist aus Anwendersicht sehr zu begrüßen, da gleich mehrere Nutzergruppen profitieren“, kommentiert Haag.

Ziel ist es, dass Unternehmen mit komplexen Payroll-Strukturen durch konsistentere Angebote und Funktionsgleichheit bessere Voraussetzungen für einen Umstieg gewinnen. Aus DSAG-Sicht fehlen jedoch noch einige Branchenfunktionen, um die gesamte öffentliche Verwaltung zu bedienen, wie beispielsweise die Versorgungs- (VADM) oder die Nachversicherungs-Administration (NV) für Beamte.

„Dennoch ist die Neuerung aus Sicht der Kunden im Öffentlichen Sektor begrüßenswert“, so Haag. Denn er sei ein Schritt auf dem Weg dahin, dass HR-Abteilungen durch modernere Prozesse und eine verbesserte Transparenz in Gehaltsabrechnungen entlastet werden. Auch IT- und Integrationsverantwortliche sollen von klaren Schnittstellen und konsistenten Replikationsmechanismen profitieren.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Schwesterportal CloudComputing-Insider erschienen.

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