Cybersicherheit

Potsdam will nach drohendem Cyberangriff wieder ins Internet

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Potsdam sieht nach drohendem Cyberangriff keine Sicherheitslücke

Eine Sicherheitslücke sieht die Landeshauptstadt nach dem drohenden Cyberangriff nicht. Die Stadt wies einen entsprechenden Bericht zurück. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ hatte geschrieben, dass die Stadtverwaltung über einen Hacker-Trick noch immer über das Netz erreichbar sei, obwohl sich die Stadt vor dem Jahreswechsel vom Internet abgeklemmt hatte. In dem Bericht geht es auch um den Vorwurf, dass das Rathaus mindestens zwei veraltete Router verwende, bei denen keine Sicherheitsupdates möglich seien. Die Stadt prüfte die Vorwürfe und hält sie nicht für zutreffend.

„Im Ergebnis konnten wir feststellen, dass unsere Server zum jetzigen Zeitpunkt nicht von extern erreichbar sind, weil die Online- und VPN-Verbindungen getrennt sind“, sagte Sprecher Jan Brunzlow. „Derzeit kann kein Zugriff auf unsere Datenserver erfolgen.“ Wenn ein Zugriff möglich sei, dann auf externe Server, beispielsweise die Internetseite der Verwaltung. Bei einem externen Dienstleister seien zwar die kritisierten alten Router erreichbar, die Stadt nutze sie aber seit Jahren nicht mehr, darüber würden keine Daten zu den Servern ausgetauscht. Die „Märkische Allgemeine“ und die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ berichteten am Samstag darüber.

Bereits im Januar 2020 hatte es einen Cyberangriff auf die Landeshauptstadt gegeben. Die Internetverbindung blieb damals rund eine Woche abgeschaltet. Anders als in diesem Fall war damals laut Stadt eine Schwachstelle im System eines externen Anbieters verantwortlich. Potsdam war zudem nicht allein betroffen.

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