Fehlende Sicherheitsupdates Polizei in NRW bekommt neue Dienst-Smartphones

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Auch die Polizei ist im Alltag längst mit Smartphones unterwegs. Das Problem: Viele Geräte sind technisch nicht mehr up to date. Jetzt wird in einer größeren Aktion Nachschub beschafft.

Ohne regelmäßige Sicherheitsupdates sind Smartphones ein großer Risikofaktor.(©  Thapana_Studio - stock.adobe.com)
Ohne regelmäßige Sicherheitsupdates sind Smartphones ein großer Risikofaktor.
(© Thapana_Studio - stock.adobe.com)

Die Polizei in NRW beschafft rund 20.500 neue iPhones für ihre Beamten. Hintergrund: Die betroffenen Polizisten haben bisher noch iPhones der Generation 8 – inzwischen gibt es schon Generation 15. Laut dem zuständigen Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) bekommen die alten Geräte von Apple keine aktuellen Versionen des Betriebssystems (iOS 17) mehr.

„Diese aktuellen Versionen des Betriebssystems sind jedoch ein essenzieller Bestandteil der IT-Sicherheit. Auf diesen Sicherheitsaspekt wird nicht verzichtet“, so ein Sprecher des LZPD. Daher werde man die vier Jahre alten iPhones einziehen und gegen Modelle der Generation 13 ersetzen. Die sind preiswerter als die aktuellen 15er-Geräte. Die Beamten nutzen die Smartphones im Alltag unter anderem für einen internen Messenger-Dienst.

„Die alten Geräte der Typklasse iPhone 8 werden, nachdem alle polizeilichen Daten darauf vollständig vernichtet wurden, zur weiteren Verwendung oder Verwertung verkauft“, sagte der Sprecher.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt die Neuanschaffung: „Das ist der richtige Weg, digital auf dem Stand zu bleiben“, sagt GdP-NRW-Chef Michael Mertens. Er betonte aber: „Man sollte ein System einführen, nach dem die Geräte regelmäßig ausgetauscht werden – sodass man nicht auf den letzten Drücker reagieren muss.“

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