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25.02.2026

Digitaler Staat 2026: Koordinierte OZG-Umsetzung, digitale Souveränität und der Deutschland-Stack

Am 3. und 4. März 2026 trifft sich die digitale Verwaltungsszene in Berlin zum Kongress Digitaler Staat. Im Mittelpunkt stehen die nächsten Schritte der Verwaltungsdigitalisierung – mit besonderem Blick auf die koordinierte Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) in Bund und Ländern, digitale Souveränität und den Deutschland-Stack.

OZG-Umsetzung: Jetzt entscheidet sich die Wirksamkeit

Nach den intensiven Aufbaujahren geht es nicht mehr nur um einzelne digitale Leistungen, sondern um nachhaltige Strukturen: klare Zuständigkeiten, funktionierende föderale Zusammenarbeit, tragfähige Betriebsmodelle und eine belastbare Priorisierung.

Die Frage ist nicht mehr, ob digitalisiert wird – sondern wie koordiniert, effizient und wirkungsorientiert.

Marcus Warnke, Manager Public Sector bei mgm consulting partners, diskutiert am 3. März im Forum 17 „Volle Kraft voraus – Koordinierte OZG-Umsetzung in den Ländern mit Vertreter:innen aus Ministerien, Koordinierungsstellen und Praxis.

  • Frank Bonse, OZG-Koordinator Sachsen-Anhalt, Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt
  • Dr. Pamela Müller-Niese, Leiterin, Arbeitsgemeinschaft Grundsatz und organisatorische Aspekte föderaler Zusammenarbeit, Gremien, BMDS
  • Daniel Hoffmann, OZG-Landeskoordinator, Ministerium für Arbeit, soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz
  • Dr. Vanessa Greger, OZG-Koordinatorin Bayern, Bayerisches Staatsministerium für Digitales
  • Dr. Claudia Kaschke, OZG-Koordinatorin Baden-Württemberg, Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
  • Christoph Vollmer, Leiter der Geschäftsstelle Digitaler Bauantrag, Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
  • Sirko Scheffler, Geschäftsführer, brain-SCC
  • Dr. Robert Seifert, Head Of Core-Team IT-Steuerung & Transformation, init

Gemeinsam beleuchten sie, wie Länder ihre OZG-Programme strategisch steuern, wie Abstimmungsprozesse effizienter gestaltet werden können und welche Governance-Modelle sich in der Praxis bewähren.

Unsere Perspektive: Struktur schlägt Aktionismus

Aus unserer Projektpraxis wissen wir: Einzelne Digitalisierungsinitiativen entfalten nur dann Wirkung, wenn sie in ein klares Portfolio- und Steuerungsmodell eingebettet sind.

Gerade in Zeiten knapper Haushalte kommt es darauf an, Prioritäten transparent zu setzen, Ressourcen gezielt zu bündeln und Vorhaben entlang messbarer Wirkungsziele auszurichten. Koordinierte OZG-Umsetzung bedeutet deshalb mehr als technische Integration – sie erfordert strategische Klarheit, organisatorische Verbindlichkeit und belastbare Entscheidungsprozesse.

Diese Perspektive bringt Marcus Warnke in die Diskussion ein – mit dem Fokus auf pragmatische Umsetzungsansätze, die föderale Realität und operative Machbarkeit zusammenbringen.

Digitalisierung mit Wirkung – auch bei knappen Kassen

Wie wirkungsorientierte Steuerung konkret aussehen kann, zeigen wir regelmäßig in unseren Fachbeiträgen. Zwei aktuelle Empfehlungen:

Beide Beiträge verdeutlichen: Nachhaltige Verwaltungsdigitalisierung entsteht dort, wo Strategie, Portfolio-Steuerung und operative Umsetzung konsequent zusammengedacht werden.

Digitale Souveränität und der Deutschland-Stack

Ein weiteres zentrales Thema auf dem Digitalen Staat ist die Frage der digitalen Souveränität – und damit der Aufbau gemeinsamer technologischer Grundlagen für die Verwaltung. Der Deutschland-Stack ist als nationale, souveräne Technologie-Plattform konzipiert, die Bund, Länder und Kommunen bei der gemeinsamen Gestaltung, Nutzung und Weiterentwicklung digitaler Angebote unterstützt. Er umfasst technologische Bausteine, offene Standards und interoperable Komponenten, mit denen digitale Verwaltungsleistungen effizienter, sicherer und konsistenter bereitgestellt werden können.

In diesem Kontext co-moderiert Katharina Schlia, Public Sector Consultant bei mgm consulting partners einen interaktiven NEGZ-Workshop zum Deutschland-Stack als Side-Event am 3. März. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft werden hier konkrete Fragestellungen und Praxisansätze zur Ausgestaltung der Plattform erarbeitet.

Treffen Sie uns in Berlin

Sie sind beim Kongress Digitaler Staat vor Ort? Sprechen Sie uns gerne an und diskutieren Sie mit uns, wie koordinierte OZG-Umsetzung und digitale Souveränität in Ihrem Bundesland oder Ihrer Organisation konkret vorangebracht werden kann.

Wir freuen uns auf den Austausch.