Multifunktionsgeräte oder E-Mail? Kaum noch Faxgeräte in Staatskanzlei und Ministerien

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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„Das Papier im Fax ist alle“: Diesen Satz hört man in Büros nur noch selten – und auch die Ministerien in NRW haben kaum noch die alten Geräte in Betrieb. Es ist ein Auslaufmodell in Zeiten der Digitalisierung.

Multifunktions- statt Faxgeräte: Das Faxgerät kommt in Staatskanzlei und Ministerien nur noch im Krisenfall zum Einsatz. (© vectorizer88 – stock.adobe.com)
Multifunktions- statt Faxgeräte: Das Faxgerät kommt in Staatskanzlei und Ministerien nur noch im Krisenfall zum Einsatz.
(© vectorizer88 – stock.adobe.com)

In der Landesregierung gibt es kaum noch reine Faxgeräte. So hat die Staatskanzlei von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nur noch ein einziges altes Gerät in Betrieb, im Justiz-, Umwelt-, Schul- und Landwirtschaftsministerium gibt es gar keine mehr. Wie eine dpa-Umfrage in den Regierungsressorts ergab, kann man dort Faxe zumindest über andere Wege aber noch empfangen. Genutzt werde die Technik von Absendern jedoch kaum noch.

„Faktisch ist die Kommunikation über Fax eine absolute Ausnahme geworden“, sagte ein Sprecher des Schulministeriums. Im Heimatministerium – auch für Digitalisierung zuständig – werden einem Sprecher zufolge noch drei reine Faxgeräte eingesetzt. Sie seien ein „unabhängiges Mittel im Krisenfall, wenn beispielsweise zentrale Kommunikationsmittel ausgefallen sind.“ Aus diesem Grund hat auch das Flüchtlingsministerium noch zwei alte Geräte. Beim Finanzministerium sind es neun Faxgeräte, beim Innenministerium sogar zehn.

Justiz-, Gesundheits- und Umweltministerium nutzen Multifunktionsgeräte, die auch kopieren oder scannen können. Beim Wirtschafts- und beim Wissenschaftsministerium wird ein Fax in der Regel automatisch in eine E-Mail umgewandelt und so zugestellt.

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