18.03.2025
5 Jahre JCC Software in Deutschland: Unser erstes Jubiläum
So ganz können wir es auch nicht glauben, dass wir schon 5 Jahre in der deutschen Kommunallandschaft unsere Lösungen anbieten. Heute blicken wir auf unsere Anfänge in Deutschland zurück und darauf, was die deutsch-niederländische Zusammenarbeit so besonders für uns macht.
Vorbereitung ist alles – Flexibilität auch
Eigentlich war alles ein wenig anders geplant: Nachdem sich JCC Software schon erfolgreich in den Niederlanden und Belgien etablierte, sollte die logische Erweiterung Deutschland sein. Denn auch hier wollen wir uns für die Digitalisierung in der Kommunalverwaltung stark machen. Dem Entschluss folgten intensive Vorbereitungen: Die Software auf Deutsch übersetzt und die Strukturen der deutschen Kommunalverwaltung gründlich analysiert. Besonders Gemeinden und Städte in den grenznahen Bundesländern standen im Fokus: Wo stehen sie in der Digitalisierung? Welche konkreten Herausforderungen gibt es? Und vor allem – wie kann unsere Software ihre Abläufe optimal unterstützen?
Fast war alles fertig vorgeplant, da traf unsere akribische Vorbereitung auf den Faktor X: Denn dann sollte der Besuch des Digitalisierungsbeauftragten der Stadt Iserlohn, Christian Geis, bei deren niederländischen Partnerstadt Almelo für einen unerwarteten Eigenantrieb und ein ganz neues Timing sorgen.
Und dann kam Iserlohn
Bei seinem Besuch in der charmanten Wasserstadt Twente fiel Christian Geis die dort eingesetzte Terminvereinbarungssoftware auf. Almelo, bereits seit zwölf Jahren ein geschätzter Kunde von uns, hatte das System erfolgreich im Einsatz und konnte uns empfehlen. Auf diese Weise war Christian Geis in der Lage, sich einen authentischen Eindruck von unserer Software und unserer Arbeitsweise machen.
Fasziniert von unserer Lösung nahm Christian Geis über Almelo Kontakt zu uns auf. Es folgte eine enge und produktive Zusammenarbeit, nach der wir unseren ersten deutschen Kunden mit einer maßgeschneiderten Software ausstatten konnten. Dem zuständigen Consultant Jeroen Voskuil fiel sofort auf, wie intensiv und gründlich der Austausch war – eine Qualität, die er bis heute an den deutschen Kommunen schätzt.
Am 16. März 2020, kurz vor der Coronakrise, war auch er es, der vor Ort die Inbetriebnahme der Soft- und Hardware erfolgreich begleitet hat. Zu einem eigenwilligen Zeitpunkt, wie sich zeigen sollte. Denn kurz darauf begann der Lockdown. Das neue System konnte zunächst nur kurz genutzt werden, doch bereits in dieser Phase zeigte sich sein Mehrwert. Nach der Rückkehr zum normalen Betrieb wurde schnell klar: Die Bürger profitierten erheblich von einem optimierten Terminmanagement und Besucherleitsystem, und die Neuerungen wurden mühelos angenommen. Auch die Mitarbeiter schätzen den positiven Wandel, der bis heute anhält.
Unser erster Erfahrungsbericht mit der Stadt Iserlohn, auf den wir sehr stolz sind – ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig nicht nur eine Kombination aus guter Vorbereitung und Flexibilität ist. Sondern sie zeigt auch, dass eine gute Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg funktioniert, indem wir an befreundete Gemeinden weiterempfohlen werden. Somit hätten wir uns keinen besseren ersten deutschen Kunden als Iserlohn aussuchen können.
„Wie nehmen Sie Ihren Kaffee?” – „Mit Kuchen!”
Das Beste an unserer Expansion ist nicht nur, dass Deutschland von den Erfahrungswerten in den Niederlanden und Belgien profitiert. Sondern es ist auch das Aufeinandertreffen der niederländischen mit der deutschen Kultur: Besonders die angrenzenden Regionen haben menschlich viel gemeinsam. Die direkte, ehrliche Art wissen beide aneinander zu schätzen.
Ein besonderer Charmefaktor ist die niederländische Gelassenheit, die beim ersten Kennenlernen zur Geheimwaffe wird. Wenn auf die Frage, wie man seinen Kaffee trinkt, die typische Antwort „mit Kuchen“ folgt, sorgt das bei deutschen Kunden für ein Schmunzeln – und schafft von Anfang an eine Atmosphäre des gegenseitigen Verständnisses und der Sympathie.
Mit Zuversicht in die Zukunft
Die ersten fünf Jahre in Deutschland stehen nicht nur für schnelles, sondern vor allem für ein bewusstes und nachhaltiges Wachstum – geprägt von starken Beziehungen zu unseren deutschen Kunden. Mittlerweile können wir auf zahlreiche Gemeinden, Städte und Großstädte zurückblicken, die wir bei der Umsetzung zukunftsorientierter Prozesse begleiten durften – ebenso wie auf ein stetig wachsendes Team.
Jan Willem Bolkensteijn, der als Vertriebs- und Marketingleiter an der Spitze von Team Deutschland steht, setzt sich dafür ein, den Dialog mit den Kommunen weiter zu intensivieren. Denn aus Gesprächen entsteht die Basis für starke, langanhaltende Partnerschaften, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglichen: Viele Berührungsängste lassen sich auf diesem Weg schnell abbauen. Oft sind Bedenken unbegründet und können mit einer offenen, flexiblen Herangehensweise leicht ausgeräumt werden.