01.05.2024

Vom Formular bis zum Bescheid digital bleiben

Die Digitalisierung von Antragsstrecken ist in Banken längst kein Tabu mehr. Soll dieser Schritt ohne Medienbruch im Prozess erfolgen und möglichst wenige Ressourcen in Fach- oder IT-Abteilungen binden, lässt sich eine spezielle Anwendung nutzen.

Über das Onlinebanking haben sich diverse Dienstleistungsangebote von Finanzinstituten auf die digitale Schiene verlagert. Begleitend dazu ist es notwendig, dass die dazugehörigen Formulare und Anträge ebenfalls in digitaler Form verfügbar sind. Doch diese Online-Antragsverfahren können Geldhäuser im ungünstigsten Fall vor Herausforderungen stellen. Entweder die Prozesse bei der Antragstellung über das Online-Portal funktionieren nicht reibungslos oder der Kunde verliert sich im Dschungel diverser Anträge. Hinzu kommt, dass sich die Bedarfe von Kundengruppen unterscheiden, die Anträge teils sehr komplex sind und die IT-Ressourcen knapp. Es gilt, entscheidungsrelevante Informationen für den anschließenden Prozessverlauf durchgängig einfach, kompakt, automatisierbar und nachvollziehbar aufzubereiten. So will es auch das deutsche Onlinezugangsgesetz (OZG). Durch den Prozess hindurch benutzerfreundlich bleiben Durch Standardisierung lassen sich die Prozesse vereinfachen, sodass kein Antrag erst über Umwege durch die IT-Abteilung online geht. Eine solche Lösung bietet der Software-Dienstleister Innobis für Banken. Mit dem sogenannten eAntrag lassen sich professionell, sicher und einfach online Anträge stellen und abwickeln, von der vollständigen Antragstellung des Kunden im Frontend über die Abwicklung des Legitimationsverfahrens durch diverse Provider bis hin zur Bewilligung und Bescheidzustellung durch die Fachabteilung. Der eAntrag bietet die Möglichkeit, mindestens 2.000 Zugriffe zeitgleich zu managen. Zu seinen Features zählen die Selbstregistrierung, das Hochladen von Unterlagen und Tabellen, ein Virusscan, Feld-Abschnittsvalidierung, Feldauswahllisten und eine automatische PDF-Erstellung. Damit der gesamte Vorgang frei von Medienbrüchen bleibt, lässt sich digitale Signatur oder E-Payment mit anbinden. In Kombination mit dem ergänzenden Tool eDesigner können Institute ihre Anträge im eigenen Corporate Design anlegen. Diese Erweiterung bietet wiederverwendbare Standardbausteine sowie individualisierbare Template-Bausteine, mit denen Fachabteilungen Online-Formulare eines Antrags auch selbst erstellen. Beim Auftreten von Lastspitzen, beim IT-Service-Management-Prozess (ITSM) oder bei der auftragsbezogenen Erstellung von einzelnen Online-Formularen stellt Innobis Finanzinstituten zusätzlich seinen Formularmanagement-Service zur Verfügung. Dieser kann zur Entlastung flexibel und ohne Bindung hinzugebucht werden. Traditionell hoch fällt das Antragsaufkommen bei Behörden sowie bei Investitions- und Förderbanken aus. Zu den Anwendern des eAntrags zählt laut Innobis die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg). Sie nutzt die Software seit 2020 für diverse Förderprogramme, etwa für Förderanträge rund um das Thema Gebäudemodernisierung und Klima.