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Norbert Gundlach, Geschäftsführer der ELTPLAN GmbH: „Alle diese Anforderungen wurden in einem Pflichtenheft zusammengefasst, das als Grundlage für den anschließenden Auswahlprozess diente. Nach einer Vorauswahl erfolgte eine Systemprüfung der infrage kommenden Hersteller-Produkte. Aus diesen Firmen stellten sich die Produkte der MS AG als die für den Anwendungsfall optimale Lösung dar.“
Der bayerische Entwickler und Hersteller von DIGIFON-Hard- und Software überzeugte dabei durch hohe Kompetenz der Firmenleitung, der Mitarbeiter und deren Projekteinbindung, der umfangreiche Erfahrungswert aus vergleichbaren Anwendungen und nicht zuletzt die Vielfältigkeit der Systemtechnik.
Komplexe Technik für stringente Abläufe
Bereits 2004 erfolgte die Einführung der Module MSD 4000 als Empfangszentrale und der Übertragungsgeräte der Serie MSF 4010. Der Empfangscomputer MSD 4000 erkennt automatisch alle gängigen Meldungsformate und arbeitet mit allen Übertragungswegen.
Alle Komponenten werden ständig überwacht, und auch bei einem Stromausfall arbeitet das Gerät 30 Stunden lang zuverlässig weiter. Die Übertragungsgeräte können über ISDN B-Kanal, ISDN D-Kanal für Standleitungen, Mobilfunk D- und E-Netze, Netzwerk und Internet genutzt werden – in Marburg entschied man sich aufgrund der technischen Voraussetzungen für die ISDN-Variante.
Wird die angekündigte Umstellung der Telekom vom ISDN-Festnetz auf das neue NGN-Netz (IP-Übertragung) erforderlich, ist diese beim eingesetzten Übertragungsgerät MSF 4010, durch Nachrüsten eines Netzwerkmoduls, leicht zu realisieren.
Die Geräte unterstützen 42 Alarmierungsformate, Schnittstellen gibt es zu Leitstellen- und Visualisierungssoftware, Zutrittskontrollanlagen, Brandmeldeanlagen, Gebäudeleittechniken, Personenrufanlagen und Telefonanlagen. Damit erfüllen die Systeme der MS-AG alle Anforderungen der Planer und „sind vor allem im Hinblick auf die weitere Optimierung anderer Systeme in der Stadt sehr gut erweiterbar“, sagt Norbert Gundlach.
Die Einführung der neuen Lösung erfolgte rasch und stringent. Nach einer kurzen Schulungsphase konnten die beteiligten Mitarbeiter in Marburg das neue Alarmierungssystem in Betrieb nehmen. Seitdem laufen alle Systemkomponenten fehlerfrei – und die Mitarbeiter loben insbesondere die einfache Bedienbarkeit.
Auch die Planer sind mit der eingesetzten Lösung zufrieden. „Das ist eine kostengünstige und sehr vielfältige Produktidee. Alle Geräte entsprechen der neuesten Herstellernormierung – da sind andere Anbieter in Verzug“, sagt Norbert Gundlach. Allein der hohe Programmieraufwand und die dezentrale Pflege der Parametrierungen bei einem System mit vielen MSF 4010 seien noch optimierbar: Eine zentrale Verwaltung für die Rufnummernverzeichnisse würde Vorteile bringen.
Der Brandschutz in Marburg befindet sich damit heute auf dem modernsten Stand. Doch das Projekt geht weiter.
Norbert Gundlach: „Seit diesem Jahr wird der Aufzugsnotruf installiert – und es kommen immer weitere Objekte hinzu.“ Auch für die Folgeprojekte sollen die Systeme der MS Mikroprozessor-Systeme AG genutzt werden. „Es gibt keine Veranlassung auf andere Hersteller umzusteigen. Neben den realisierten Projekten schreiben wir in unseren Neubauplanungen weiterhin nur die Produkte von MS aus.“
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