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15.07.2025

Mit Geodaten besser steuern: Wie Location Intelligence die Verwaltung stärkt

Knappe Budgets, wachsende Anforderungen, komplexe Aufgaben – Behörden müssen heute mehr leisten als je zuvor. Umso wichtiger ist es, fundierte Entscheidungen schnell und faktenbasiert treffen zu können. Genau hier setzt Location Intelligence an: Durch die intelligente Verknüpfung von Daten mit räumlichem Bezug wird Komplexität beherrschbar – und die Steuerung von Verwaltungsprozessen deutlich effizienter.

Drei konkrete Szenarien zeigen, wie der smarte Einsatz von Geodaten in der Praxis wirkt.

Handlungsschwerpunkte erkennen: Lagebilder mit Mehrwert

Daten allein reichen nicht – entscheidend ist, was man daraus macht. Interaktive Kartenanwendungen ersetzen Listen und Bauchgefühl, indem sie sofort sichtbar machen, wo Handlungsbedarf besteht. Ob Schulstandorte, Straßeninfrastruktur oder Behördenzugänge: Mit Softwarelösungen wie disy Cadenza lassen sich Datenquellen verknüpfen, visuell darstellen und im räumlichen Zusammenhang analysieren.

Praxisbeispiel: Ein Bildungsministerium bewertet landesweit die Schulstandorte hinsichtlich Erreichbarkeit, Einzugsgebiet und demografischer Entwicklung. So lässt sich frühzeitig erkennen, wo Kapazitäten fehlen – und gezielt investieren, bevor es eng wird.

Außendienste optimieren: Flexibler und nachhaltiger planen

Straßenkontrolle, Winterdienst oder Umweltüberwachung – viele Behördenleistungen finden im Außenbereich statt. Mithilfe von Location Intelligence können diese Einsätze besser gesteuert werden. Wenn Wetterdaten, Verkehrslage oder gemeldete Vorfälle in die Planung einfließen, lassen sich Routen anpassen und Ressourcen gezielt einsetzen.

Praxisbeispiel: Eine Umweltbehörde nutzt aktuelle Wetter- und Störfalldaten zur Tourenoptimierung bei Gewässerkontrollen. Ergebnis: 15 % weniger Fahrleistung bei gleichbleibender Kontrolldichte – das spart nicht nur Kosten, sondern reduziert auch Emissionen.

Digitale Angebote dort stärken, wo sie gebraucht werden

Online-Dienste sollen den Zugang zur Verwaltung erleichtern – doch werden sie auch genutzt? Location Intelligence zeigt, wo digitale Anträge gut angenommen werden und wo nicht. So können gezielt Maßnahmen ergriffen werden, um die Nutzung zu verbessern.

Praxisbeispiel: Ein Bundesamt analysiert, wie stark die digitalen Förderanträge in unterschiedlichen Regionen genutzt werden. Die Auswertung zeigt klare Unterschiede zwischen Stadt und Land. Auf dieser Basis werden regionale Info-Kampagnen gestartet – mit dem Ergebnis: weniger Rückfragen, mehr Akzeptanz.

Fazit: Standortfaktoren besser nutzen

Ob in der strategischen Planung oder im operativen Tagesgeschäft – Location Intelligence bringt wertvolle räumliche Kontextinformationen ins Spiel. So können Verwaltungen nicht nur schneller, sondern auch zielgerichteter und nachhaltiger handeln.

Weitere Anwendungsfälle, strategische Hintergründe und Praxisbeispiele finden Sie im Whitepaper „Der Raum als Erfolgsfaktor: Warum Location Intelligence unverzichtbar ist“.

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