25.02.2014
Mit Cadenza Web komfortabel auf Hochwassergefahrenkarten zugreifen
Cadenza Hochwasserkarten...
Um der EU-Richtlinie gerecht zu werden und die Gefahrenkarten per Internet auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, benötigen die meist bei den Landesumweltministerien angesiedelten Wasserbehörden eine geeignete Software. In den bereits erwähnten Bundesländern Schleswig-Holstein, Thüringen und Baden-Württemberg erfolgte die Veröffentlichung der Hochwassergefahrenkarten mit Cadenza Web.
Ausschlaggebend, bei der Entscheidung auf Cadenza Web zu setzen, war in erster Linie, dass dieses Web-GIS ein auf modernen Webtechnologien basierendes Informationssystem für Sach- und Geodaten ist. Gleichzeitig bietet es der Öffentlichkeit einen intuitiven Zugang auf die Hochwasserkarten im Vollbildmodus. Mit beeinflusst wurde die Entscheidung auch durch die Erfahrungen in den drei Ländern: Sie greifen mit Cadenza Professional seit vielen Jahren für die interne Aufgabenerledigung auf ihre Fachdaten zu. Denis Kalemba von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie erklärt dazu: „Wir haben intern bei uns alle Daten mit Cadenza abgebildet. Das wollten wir nun eins zu eins auch so im Web haben. Es führt zu reibungslosen Abläufen, wenn man für drinnen und draußen auf dasselbe System aufsetzt.“
Für Denis Kalemba war – wie auch für seine Kolleginnen und Kollegen in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg – außerdem entscheidend, dass mit Cadenza Web die Möglichkeit gegeben ist, jederzeit aktualisierte Karten zur Verfügung zu stellen. Die anfangs diskutierte Alternative der PDF-Darstellung kam nicht infrage: „Wir wollten einen Dienst haben, der flexibel ist und laufend aktuelle Darstellungen der Hochwassergefahr an unseren Flüssen und Bächen erzeugt“, sagt Denis Kalemba.
Neben den bereits erwähnten Vorzügen bietet das aktuelle Release von Cadenza Web einige unschlagbare Vorteile auch bei der Erfüllung der EU- Hochwasserrisikorichtlinie: Cadenza Web gewährleistet hohe Performance durch vorberechnete Karten-Caches. Karten werden jetzt im Vollbild gezeigt; die Legende und die Werkzeuge können nach Bedarf ein- und ausgeblendet werden. Außerdem können jetzt dauerhafte Verweise, sogenannte Permalinks, erstellt und verwaltet werden, die sicherstellen, dass die referenzierten Inhalte dauerhaft über die hinterlegte URL von Drittsystemen genutzt werden können. Das ist vor allem bei der geforderten Vernetzung der unterschiedlichen Bundes- und EU-Web-Inhalte zu diesem Themenkomplex und der darauf basierenden Zusammenarbeit beim Hochwasserrisikomanagement von großer Bedeutung.
Weiterführende Links
- Hochwasserportal Schleswig-Holstein:
http://hochwasserkarten.schleswig-holstein.de - Hochwasserportal Baden-Württemberg:
http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/alias.xhtml?alias=hwrm_hwgk_uf - Hochwasserportal Thüringen:
http://www.tlug-jena.de/hwrm/kartendienst/ - EU-Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (EU-HWRM-RL):
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:288:0027:0034:de:PDF





