Digitale Kluft Digitalminister macht Finanzzusage für UN-Internetforum

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Bei der UNO wird über digitale Kluften diskutiert: 67 Prozent der Menschen weltweit sind online, in Entwicklungsländern bleiben aber viele außen vor. Deutschlands Digitalminister sagt Geld zu.

Karsten Wildberger, Bundesdigitalminister, trat vor den Vereinten Nationen in New York auf. Bei seinem Kampf für das freie Internet spalten sich die Meinungen der Staaten.(Bild:  © Sebastian Woithe / Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung)
Karsten Wildberger, Bundesdigitalminister, trat vor den Vereinten Nationen in New York auf. Bei seinem Kampf für das freie Internet spalten sich die Meinungen der Staaten.
(Bild: © Sebastian Woithe / Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung)

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat vor den Vereinten Nationen in New York die Bedeutung eines freien Internets betont und eine Million Euro für das Internet Governance Forum (IGF) der UN als Einmalzahlung zugesagt. Das IGF ist ein internationales Diskussionsforum für politische Fragen zur Steuerung des Internets.

Ein offenes Netz sei unerlässlich für Wohlstand und eine nachhaltige am Menschen orientierte Entwicklung, sagte Wildberger in einer auf Englisch gehaltenen Rede vor der UN-Generalversammlung. Das Netz verbinde Menschen über Grenzen hinweg, ermögliche Innovationen und vergrößere den Zugang zu Wissen.

Sorgen wegen digitaler Spaltung

Bei dem hochrangigen Treffen, an dem Digitalminister und Regierungsvertreter zahlreicher Länder teilnehmen, soll eine Resolution zur Bekräftigung von UN-Zielen für ein offenes, für jeden zugängliches Internet verabschiedet werden. In einem Entwurf des Papiers wurden Sorgen mit Blick auf eine digitale Spaltung deutlich.

Es bestünden immer noch große Ungleichheiten, sagte die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, zu Beginn der Debatte. Weltweit hätten 67 Prozent der Menschen Zugang zum Netz, in Entwicklungsländern nur 35 Prozent. Das sei nicht nur moralisch inakzeptabel, sondern auch ein Hindernis auf dem Weg von Gesellschaften aus der Armut.

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