Intensivierte Partnerschaft Digitale Souveränität in der Verwaltung

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Computacenter und der Open Source-Software-Dienstleister GONICUS bauen ihre Partnerschaft strategisch aus. Beide Unternehmen haben bereits in zahlreichen Projekten im Public-Umfeld zusammengearbeitet.

IT-Dienstleister Computacenter und GONICUS, Anbieter von Open-Source-Services, sehen sich als perfekte Ergänzung.(©  Sergey Nivens - stock.adobe.com)
IT-Dienstleister Computacenter und GONICUS, Anbieter von Open-Source-Services, sehen sich als perfekte Ergänzung.
(© Sergey Nivens - stock.adobe.com)

Computacenter und und GONICUS, beide Mitglieder der Open Source Business Alliance, arbeiten bereits seit längerem zusammen, wollen ihre Partnerschaft aber weiter intensivieren. Die Einsatzszenarien im behördlichen Umfeld seien dabei genauso vielfältig und flexibel wie Open-Source-Software selbst, unterstreicht Alfred Schröder, Geschäftsführer bei GONICUS: „Häufig geht es aber um die Unterstützung beim Aufbau komplexer Infrastrukturen auf Basis von Open Source Software.“

Als Beispiele nennt Schröder den On-Premises-Einsatz von Cloud-Technologien, „Entwicklungsumgebungen mit Build- und Deployment Automatismen, aber auch – und das immer mehr im Hinblick auf den Microsoft Cloud-Zwang in den kommenden Jahren – digital souveräne Arbeitsplätze.“ Neben der Umsetzung liege ein Fokus auf dem professionellen Support von Open-Source-Umgebungen während des Betriebs. „Hier geht es um konkrete Hilfe, aber auch um die Übernahme von Verantwortung für einen reibungsarmen Betrieb“, ergänzt der GONICUS-CEO.

Bernd Charpentier, Sprecher der Geschäftsführung bei Computacenter, kommentiert: „Beide Partner teilen die Einschätzung, dass echte digitale Souveränität für die öffentliche Verwaltung ein wichtiges Thema ist.“ Für Schröder steht außer Frage, dass sich dies Stand heute nur mit dem Einsatz von quelloffener Software realisieren lässt: „Open-Source-Software [...] unterliegt keinen Einschränkungen oder gar Verboten, wenn es um den Einsatz [...] geht.“ Sie lasse sich zudem an verändernde Rahmenbedingungen anpassen, ohne zuerst mit einem Hersteller in komplexe, zeitaufwändige und gegebenenfalls kostspielige Verhandlungen treten zu müssen, nur weil sich in der eigenen Umgebung Details verändert hätten.

„Auch das ist ein wichtiges Merkmal von digitaler Souveränität“, betont Schröder. „Außerdem kann im besten Falle autark entschieden werden, wer Service und Support für eine Open-Source-Lösung übernimmt.“ So sei jeder Anwender in der Lage, im Falle von Schwierigkeiten oder Unzufriedenheiten oder einseitigen vertraglichen Änderungen durch einen Hersteller ‚die Pferde zu wechseln‘.

„All dies ist mit proprietärer Software nicht möglich. Dort kann nur entschieden werden, auf welches Produkt in den kommenden drei bis fünf Jahren gesetzt werden soll. Im Zweifel bedeutet das eine Auseinandersetzung mit hohen Migrationskosten.“

„In unseren gemeinsamen Projekten im Public-Umfeld hat sich gezeigt, dass sich Computacenter und GONICUS perfekt ergänzen“, so Schröder. Die Kooperation erlaube es den Dienstleistern, Kunden ganzheitlich zu beraten und bei der Durchführung von Projekten optimal unterstützen zu können.

(ID:50119662)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung