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Digitale Bildung: Was Schulen brauchen

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Online-Konfigurator für die optimale Technik

Gleichzeitig beantwortet der Schul-Konfigurator wichtige Fragen rund um die einzelnen Elemente der digitalen Schule. Schon beim Internet stellt sich die Frage, wieviel Bandbreite heute überhaupt ausreichend ist für eine Schule. Eine Faustformel geht davon aus, dass pro aktivem Endgerät 1 Mbit/s benötigt wird. Nutzt eine Schule also parallel mehrere hundert internetfähige, digitale Endgeräte, dann wäre ein Glasfaseranschluss mit 1 GBit/s empfehlenswert. Der Konfigurator führt anschließend über die Teilbereiche der Campus-Vernetzung, Endgeräte und Lern- und Konferenzssoftware bis hin zu Schulungen und IT-Service.

Auch wenn die Corona-Pandemie nochmal deutlich gemacht hat, dass es in Sachen digitale Schule noch viel Luft nach oben gibt, hat sie aber das Bewusstsein für die Dringlichkeit digitaler Bildung gestärkt. In vielen Schulen hieß es: Ärmel hochkrempeln und schnelle, pragmatische Lösungen finden, statt auf das perfekte Konzept zu warten. Und auch viele Eltern versuchen alles, um ihren Kindern das Homeschooling zu ermöglichen. Während der coronabedingten Schulschließungen nahmen 91 Prozent der Schüler online am Unterricht teil, hat eine Befragung von Bitkom Research unter rund 1.000 Eltern schulpflichtiger Kinder ergeben. Immerhin 86 Prozent der Schüler haben Zugang zu einer zentralen Lernplattform. 84 Prozent konnten ein Videokonferenztool für den Fernunterricht nutzen. Der Wermutstropfen allerdings: Nur sieben Prozent der befragten Eltern hatten mit technischen Problemen wie nicht funktionierender Software, WLAN-Ausfällen oder zu geringen Bandbreiten zu kämpfen.

Neben der Technik braucht es Didaktik und Visionen

Ohne die richtige technische Ausstattung ist digitale Bildung nicht möglich. Doch mit Rechnern, Leitung und Programmen ist es nicht getan. Denn eine zukunftsfähige Schule geht weit darüber hinaus: Sie muss die didaktischen Konzepte an den veränderten technologischen Rahmen anpassen. Sie muss neue Formate und Methoden vermitteln. Und sie muss Innovationen im Blick behalten, auf Relevanz prüfen und – wenn sinnvoll – in den Unterricht einbinden. Aus diesen Perspektiven lassen sich drei Stufen der Digitalisierung von Schulen ableiten:

  • 1. Technische Ausstattung inklusive Konnektivität, Hardware und Software.
  • 2. Didaktische Konzepte für einen multimedialen, dezentralen Unterricht.
  • 3. Praktischer Support für heute und Visionen für die Bildung von morgen.

Die Deutsche Telekom berät Schulen auf allen drei Digitalisierungsstufen über die reinen Technikfragen hinaus. Durch die Initiative Telekom@School verfügten bis Ende 2020 bundesweit mehr als 32.000 Schulen über Breitbandanschlüsse. Es ist ein Anfang.

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