Studie

Die digitale Zukunft mit der Cloud

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Die IT-Dienstleister

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In dieser Situation könnten IT-Dienstleister eine Schlüsselrolle spielen und Behörden auf ihrem Kurs unterstützen: Es sind schließlich ein Drittel der Befragten, die ihre IT-Dienstleister als „Cloud-Provider“ sehen. Den Umfragewerten zufolge planen die meisten Verwaltungen, Cloud-Dienste direkt über ihren eigenen IT-Dienstleister zu beschaffen (38 Prozent). Und das zeugt von einem großen Vertrauensverhältnis zwischen beiden Seiten. Zum Vergleich: Lediglich 14 Prozent planen die Beschaffung über eigene Verträge mit Anbietern oder über das Cloud-Service-Portal der DVC (12 Prozent). Wesentlich auffälliger sei aber, dass ein höherer Anteil lieber gar keine Cloud-Dienste beschafft (6 Prozent) als externe Dienstleister zu wählen (2 Prozent) – externe Dienstleister werden künftig also nicht in den Cloud-Strategien integriert. Doch auch die öffentlichen IT-Dienstleister haben laut der Studie eindeutige Präferenzen: Sie bevorzugen die private Cloud, ob nun als Container-Plattform oder als Community-Cloud im Rahmen der Deutschen Verwaltungscloud-Strategie. Am Markt bewegt sich also nicht viel – das und der fehlende Mut zur Veränderung stellen Hindernisse für die Cloud-Entwicklung­ öffentlicher Verwaltungen dar.

Cloud-Impulse

Durch den Einsatz von Cloud-Services kann die Verwaltung technologisch auf dem neuesten Stand bleiben und flexibel auf Änderungen in den Anforderungen reagieren. Dabei ist es jedoch entscheidend, die digitale Souveränität zu wahren, um die Kontrolle über Daten und Systeme nicht an externe Anbieter zu verlieren.

Pluspunkte erzielt die Cloud vor allem in diesen Bereichen:

  • Flexibilität
  • Skalierbarkeit
  • Kosteneffizienz
  • einfacher Zugriff auf Daten und Anwendungen von überall
  • steigert die Zusammenarbeit, ­Effizienz und Resilienz

In den letzten Monaten und Jahren haben öffentliche IT-Dienstleister bundesweit verschiedene Initiativen ergriffen, um der öffentlichen Verwaltung Cloud-Angebote unter Berücksichtigung der ­digitalen Souveränität bereitzustellen. Dazu gehören der Aufbau eigener Rechenzentren, die Entwicklung eigener Cloud-Services sowie Ausschreibungen und Kooperationen mit privaten Cloud-Providern, sowohl national als auch international.

Weitere Beispiele sind das Cloud-Service-Portal und die Multi-Cloud. Obwohl die DVC erst im Frühjahr eingesetzt wird, genießt sie bereits ­einen Vertrauensvorschuss. Zumindest aktuell wird sie noch in den wenigsten Behörden in die Planung einbezogen. Solche Initiativen treiben jedoch die IT-Modernisierung voran und werden von öffentlichen Verwaltungen zunehmend als Schlüssel zur Veränderung erkannt. Auch bei der Cloud-Integration sind bereits ­erste Fortschritte sichtbar.

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