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Der Unterschied bei Smart Glasses sei aber, dass sie nicht nur Einblicke in die eigene Privatsphäre geben, sondern insbesondere auch in die Privatsphäre der Menschen um uns herum eingreifen können – beispielsweise durch Gesichtserkennungs-Software.

„Während wir seit Jahren die Konvergenz von Medien beobachten, konvergieren nun auch Virtualität und Realität“, so Rauschnabel. Zudem verschmelzen Mode und Technologie – ähnlich wie Fitness-Armbänder und Smart Watches. „Devices sind heutzutage nicht mehr nur rein funktionale Geräte, die man in der Tasche verstecken kann“, sagt Krulikowski. „Es ist sowohl akzeptiert und sogar auch gewünscht, seine Devices auch zu zeigen.“
Die Studie offenbart jedoch, dass Konsumenten die Adoptionsentscheidungen für Smart Glasses sehr vorsichtig treffen. So zeigen die Ergebnisse beispielsweise, dass mehr Befragte (17 Prozent) bereit sind, Smart Glasses in ihren eigenen vier Wänden zu nutzen, als in der Öffentlichkeit (11 Prozent).
„Dies kann sowohl durch normative Einflüsse erklärt werden – das heißt, was als normal empfunden wird und von anderen erwartet wird – als auch durch das Design“, so Rauschnabel. „Die Herausforderung für die Unternehmen besteht darin, technisch perfekte und gutaussehende Smart Glasses zu entwickeln, die nicht nur genutzt, sondern auch gerne getragen werden.“
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