Webseiten nur eingeschränkt erreichbar DDoS-Attacke auf Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern

Von Natalie Ziebolz 1 min Lesedauer

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Seit gestern sind mehrere Internetseiten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern sowie der Landespolizei und des Verfassungsschutzes aufgrund von DDoS-Angriffen nur eingeschränkt erreichbar. Die Behörden arbeiten intensiv daran, die Angriffswellen zu stoppen und die Erreichbarkeit wiederherzustellen.

Bei sogenannten DDos-Attacken (Distributed Denial of Service) werden Server durch massenhafte Anfragen gezielt überlastet und blockiert. (Bild:  daliu – stock.adobe.com)
Bei sogenannten DDos-Attacken (Distributed Denial of Service) werden Server durch massenhafte Anfragen gezielt überlastet und blockiert.
(Bild: daliu – stock.adobe.com)

Seit gestern Morgen sind verschiedene Internetseiten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, der Landespolizei – einschließlich des Landeskriminalamtes – sowie des Verfassungsschutzes nur eingeschränkt erreichbar. Grund dafür sind DDoS-Angriffe, die die Server durch massenhafte Anfragen überlasten sollen. „Unsere die IT-Spezialisten unseres IT-Servicedienstleisters DVZ und unseres Computernotfallteams CERT M-V haben seit heute Morgen eine Vielzahl von Anfragen auf unterschiedliche Webseiten registriert“, erklärte der Digitalisierungsminister des Landes, Christian Pegel, diesbezüglich. Das Vorgehen erinnere an die Angriffe im April und November vergangenen Jahres.

Betroffen seien diesmal vor allem Fachseiten einzelner Ressorts. Auch die Onlinewache der Landespolizei zur Erstattung von Anzeigen könnte eingeschränkt oder zeitverzögert erreichbar sein. Es werde jedoch mit Hochdruck daran gearbeitet, die Angriffswellen einzudämmen, so Pegel. Vorerst müsse jedoch mit weiteren Angriffen und Einschränkungen gerechnet werden.

Der Minister versichert jedoch, dass die Arbeit der Polizei nicht beeinträchtigt ist und alle Polizeidienststellen vor Ort sowie telefonisch in vollem Umfang zur Verfügung stehen. „Für Notrufe wählen Sie bitte wie immer die Notfallnummer 110“, appellierte Pegel.

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