Schulen haben bereits die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung gemacht. Allerdings reicht die bloße Bereitstellung von Smartboards, Notebooks und Tablets allein längst nicht aus. Denn damit digitales Lernen nachhaltig Einzug in die Unterrichtspraxis findet, spielt auch die fachliche Qualifizierung von Lehrkräften eine wichtige Rolle. Mit den Professional Learning Advisory Services von Computacenter befähigen Schulträger Lehrer:innen dazu, ihre Schüler:innen für digitales Lernen zu begeistern und die Schule in einen kreativen und kollaborativen Lernort zu verwandeln.
Beim Einsatz digitaler Medien in der Schule geht es nicht um das Ob, sondern um das Wie: Lernfördernder digitaler Unterricht steht und fällt mit der Art und Weise, wie digitale Geräte genutzt werden, um einen Unterricht qualitativ hochwertig zu gestalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Tübingen und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien. Damit dies gelingt, müssen Lehrer:innen in der Lage sein, die Geräte entsprechend zu nutzen. Basis für einen echten Mehrwert der digitalen Geräte sind deshalb Konzepte, die die technische Umsetzung – Rollout, Betrieb und Support der IT – mit pädagogischen Aspekten verknüpfen.
Kombination von technischen und pädagogischen Services
Computacenter legt bei seinen Services für die Schuldigitalisierung genau hierauf den Fokus: Der IT-Dienstleister wickelt nicht nur große Rollout-Projekte erfolgreich ab, sondern bindet im Rahmen seiner modular aufgebauten Professional Learning Advisory Services pädagogische Konzepte in die Umsetzung der Digitalisierung mit ein – die Befähigung der Lehrkräfte inklusive.
In einem ‚Experience Center‘ können Schulträger und IT-Leiter:innen die unterschiedlichsten Endgeräte ausprobieren. Um den Mehrwert von digitalen Endgeräten im Unterricht zu verdeutlichen und Möglichkeiten der Nutzung aufzuzeigen, führt der IT-Dienstleister sogenannte Visioning Workshops durch.
Darüber hinaus wird in einem Maturity Assessment eine Reifegradanalyse erstellt. Dabei analysiert der IT-Dienstleister anhand eines konkreten Fragebogens den Status quo in sechs Themengebieten – Technologie, Menschen, Orte, Zusammenarbeit & Kollaboration, Arbeits-/Lernweisen, Lernkultur –, um den digitalen Lernfortschritt einer Schule zu erfassen. So ist bereits auf den ersten Blick erkennbar, wo Stärken, aber auch mögliche Defizite liegen. Häufig liegt Schulträgern ein umfangreich ausgearbeitetes Medienkonzept vor, die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie ist jedoch an einzelnen Schulen nicht so weit fortgeschritten wie erhofft. In anderen Fällen ist die technische Ausstattung bereits gut, wird aber aufgrund des Mangels an Lehrkräftequalifizierungen nicht ausreichend genutzt. Darüber hinaus lassen sich in dem Maturity Assessment auch Themen identifizieren, die in einem separaten Termin näher beleuchtet werden sollen, beispielsweise im Bereich Client Security oder WiFi. Diese Anforderungen greift der IT-Dienstleister dann ebenfalls auf und bearbeitet sie ausführlich in einem weiteren Workshop.
Rollout und Qualifizierung aus einer Hand
Anhand der Reifegradanalyse erstellt Computacenter eine individuelle Roadmap und begleitet anschließend den technischen Rollout mit Qualifizierungsmaßnahmen der Lehrkäfte. So erhalten Schulen alles aus einer Hand. Und nur so ist es möglich, alle Maßnahmen zeitlich perfekt zu koordinieren. Denn bereits während des Rollouts sollten die ersten Basis-Workshops für Lehrer:innen stattfinden – im Idealfall am Ende eines Schuljahres, sodass Lehrkräfte sich während der Sommerferien mit den Geräten vertraut machen können, um vorbereitet in das neue Schuljahr zu starten. Auf diese Weise erhalten Lehrkräfte eine Vorstellung davon, wie das Lehren mit digitalen Geräten aussehen kann und können ihren Unterricht durch den Einsatz digitaler Endgeräte und Services bereichern. Darüber hinaus sollten während des gesamten Schuljahres regelmäßige, praxisnahe Workshops stattfinden, die aufeinander aufbauen. Dabei setzt der IT-Dienstleister auf Kontinuität und empfiehlt, die Workshops im neuen Schuljahr – auch mit neuen Lehrkräften – zu wiederholen.
Nachhaltige, digitale Schule
Mit seinen Services schafft Computacenter also nicht nur die technischen Voraussetzungen. Der IT-Dienstleister sorgt auch dafür, dass diese bestmöglich und nachhaltig für einen digital gestützten Unterricht genutzt werden können. Lehrkräfte sind dadurch in der Lage, mit zeitgemäßen Methoden zu lehren. All dies zahlt auf ein digital gestütztes Lernen nach dem 4K-Modell ein – also der Schulung von Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritischem Denken – und bereitet Schüler:innen auf die digitale Arbeitswelt vor.
Wichtig ist, dass Schulträger diese Verantwortung mit übernehmen und sicherstellen, dass die von ihnen finanzierten Geräte durch Qualifizierungen der Endnutzer tatsächlich sinnvoll genutzt werden. Pädagogik sollte deshalb mit jedem Schritt der Digitalisierung an Schulen mitgedacht werden. Was viele nicht wissen: Der finanzielle Aufwand für diesen so wichtigen Aspekt der Schuldigitalisierung ist im Vergleich zu den Kosten für Geräte und Infrastruktur verschwindend gering – der Nutzen jedoch unbezahlbar.
Um Lehrkräfte optimal und regelmäßig mit Fortbildungen zum Einsatz von Geräten in der Bildung zu versorgen, bindet der IT-Dienstleister Hersteller-Programme wie das Apple-Teacher-Programm in sein Lösungsangebot mit ein.
Apple-Teacher-Programm für Lehrkräfte
Apple Teacher ist ein kostenloses Programm zur beruflichen Weiterbildung, das Lehrkräfte, die Apple-Produkte zum Lehren und Lernen einsetzen, unterstützt und anerkennt. Dieses Programm hilft Lehrkräften, Fähigkeiten rund um iPad und Mac aufzubauen, die sie unmittelbar auf Aktivitäten mit ihren Schülern anwenden können und Anerkennung für neu Gelerntes zu erhalten. Es ist unkompliziert, flexibel, unterhaltsam und inspirierend – und entspricht genau der Art und Weise, wie berufliche Weiterbildung sein sollte.
Das Programm steht allen Lehrkräften offen und bietet Schulen und Bezirken eine hervorragende Möglichkeit, ihren Mitarbeiter:innen kostenlose Weiterbildungsangebote zur Verfügung zu stellen, die sie gemeinsam nutzen können. Wenn sich Lehrkräfte für Apple Teacher anmelden, beginnt ihre Weiterbildungsreise im Selbststudium mit dem Apple Teacher Learning Center. Dieses bietet eine individuelle Lernerfahrung und ist überall über das Internet verfügbar. Apple Teacher eignet sich hervorragend sowohl für Lehrkräfte, die noch keine Erfahrung mit Apple-Produkten haben, als auch für solche, die Apple-Produkte bereits seit Jahren nutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie nur ein einziges Gerät oder eines für jeden Schüler zur Verfügung haben – Apple Teacher gibt ihnen die Tools an die Hand, die sie benötigen, um sich auf iPad und Mac mit allen Schülern zu verbinden.
Expertenteam aus IT und Pädagogen
Um die Schulwelt von morgen zu gestalten und diese Vision zu verfolgen, hat Computacenter ein interdisziplinäres Education-Team aufgebaut, das die Anforderungen von Schulen und Lehrkräften genau versteht. Dadurch ist der IT-Dienstleister in der Lage, Digitalisierung an Schulen ganzheitlich zu denken und entsprechende Konzepte zu entwickeln. Er unterstützt Schulträger darin, für Schulen genau die Lösungen anzubieten, die für sie passgenau und sinnvoll sind.
Die Autorin
Laura Roth, Education Specialist bei Computacenter und ehemalige Gymnasiallehrerin
(ID:49545480)
Stand: 08.12.2025
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