Kommunikation im Ernstfall Bayreuth: Bei Blackout Radio

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Wahrscheinlichkeit eines weitreichenden Blackouts ist sehr gering. Die Stadt Bayreuth nimmt sie dennoch ernst. Für den Krisenfall wird nun eine bewährte Technologie vorgehalten.

Stromausfälle stellten lange Zeit kein reelles Bedrohungsszenario für Kommunen dar. Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat diesbezüglich zu einem Umdenken geführt. Bewährte Technologien erfahren einen zweiten Frühling.(©  Dave Willman - stock.adobe.com)
Stromausfälle stellten lange Zeit kein reelles Bedrohungsszenario für Kommunen dar. Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat diesbezüglich zu einem Umdenken geführt. Bewährte Technologien erfahren einen zweiten Frühling.
(© Dave Willman - stock.adobe.com)

Der Oberbürgermeister am Radio-Mikrofon – aber nicht für lockere Sprüche oder Musik-Ansagen, sondern für ernsthafte Notfälle: Die Stadt Bayreuth hat die technischen Möglichkeiten geschaffen, um im Falle eines großen Stromausfalls ein Radio-Notprogramm aus dem Rathaus senden zu können.

Dafür sei die Notstromversorgung ertüchtigt und eine Radio-Antenne auf dem Rathausdach installiert worden, teilte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag mit. Bayreuth sei eine der ersten deutschen Städte mit einem derartigen Notfall-Radio, hieß es weiter.

So könne im Fall eines Blackouts das Notfall-Radio auf Sendung gehen, um die Bevölkerung zu informieren – und zwar über die Frequenz des lokalen Senders „Radio Mainwelle“.

Doch dazu bräuchten die Bürgerinnen und Bürger ein Radio ohne Netzbetrieb, also mit Batterie-, Dynamo- oder Solarbetrieb, sagte Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU). Denn bei einem längerfristigen und flächendeckenden Stromausfall würden letztlich irgendwann auch die Warn-Apps auf den Mobiltelefonen nicht mehr weiterhelfen, da beispielsweise die Netze ausfallen. „Daher ist das Notfall-Radio die beste Möglichkeit für eine Stadt, ihre Bürger in solch einem Krisenfall, von dem wir alle hoffen, dass er niemals eintritt, dauerhaft zu informieren – wenn erforderlich rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.“

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