gesponsertDigitale Souveränität im öffentlichen Sektor Backup als entscheidender Faktor

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In Diskussionen um digitale Souveränität wird ein Element häufig unterschätzt: das Backup. Doch bei Cyberangriffen oder technischen Ausfällen sind die richtigen Backup-Strategien entscheidend für die weitere Handlungsfähigkeit von Behörden.

(Bild:  SEP)
(Bild: SEP)

Datensicherung bildet das Fundament digitaler Selbstbestimmung für Behörden. Angesichts geopolitischer Veränderungen, wachsender regulatorischer Anforderungen und zunehmender Abhängigkeit von internationalen IT-Anbietern ist digitale Souveränität für Behörden heute unerlässlich. In kritischen Situationen – etwa bei Systemausfällen, eingeschränkten Zugriffsrechten oder der Nichterreichbarkeit von Dienstleistern – zeigt sich, wie unabhängig eine Organisation tatsächlich agiert.

Behörden tragen besondere Verantwortung: Sie verwalten sensible Daten, sichern die staatliche Handlungsfähigkeit und müssen auch unter außergewöhnlichen Bedingungen arbeitsfähig bleiben. IT-Entscheidungen wirken langfristig und bergen Risiken wie Lock-in-Effekte, unklare rechtliche Rahmenbedingungen oder fehlende Ausstiegsmöglichkeiten.

Backup – das oft unterschätzte Element der Souveränität

In Diskussionen um digitale Souveränität stehen meist Fachanwendungen, Cloud-Lösungen oder Kollaborationsplattformen im Fokus, während die Bedeutung des Backups häufig unterschätzt wird. Doch gerade die Datensicherung ist im Ernstfall die letzte Instanz, wenn produktive Systeme ausfallen. Wer keinen Zugriff auf eigene Sicherungskopien hat, verliert die Kontrolle über seine Daten.

Ein souveränes Backup entscheidet, ob Behörden nach Cyberangriffen, technischen Ausfällen oder externen Störungen handlungsfähig bleiben. Kontrolle endet dort, wo Sicherungen außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen oder der Zugriff darauf nicht eindeutig geregelt ist.

Vier Grundpfeiler für souveräne Backups

Um digitale Souveränität durch Backup-Strategien abzusichern, sollten vier zentrale Anforderungen erfüllt sein:

  • 1. Speicherung im europäischen Rechtsraum: Der physische Speicherort und die rechtliche Zuständigkeit müssen klar definiert und nachvollziehbar sein.
  • 2. Transparente Eigentümer- und Lieferketten: Vollständige Transparenz darüber, welche Unternehmen und Strukturen an der Datensicherung beteiligt sind.
  • 3. Schlüssel- und Zugriffskontrolle beim Betreiber: Die Hoheit über Verschlüsselung und Zugriffsrechte verbleibt bei der eigenen Organisation.
  • 4. Dokumentierte Datenflüsse und überprüfbare Exit-Szenarien: Datenbewegungen müssen nachvollziehbar dokumentiert, Ausstiegswege technisch realisierbar und überprüfbar sein.

Backup-Lösungen werden so zur zentralen Säule der digitalen Selbstbestimmung. Sie sind technisch umsetzbar, rechtlich prüfbar und tragen zur Resilienz staatlicher IT-Infrastrukturen bei.

Souveränität gestalten – unabhängig vom Betriebsmodell

Digitale Souveränität schließt moderne IT-Architekturen nicht aus. Sie kann sowohl in lokalen als auch in hybriden Umgebungen umgesetzt werden, sofern Kontrolle, Transparenz und Unabhängigkeit gewährleistet sind. Entscheidend ist, wer im Ernstfall die Hoheit über die Daten hat.

Der deutsche Hersteller SEP entwickelt seit über drei Jahrzehnten Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen für regulierte und sicherheitskritische IT-Umgebungen, mit denen Organisationen die Kontrolle über ihre Sicherungsdaten behalten – unabhängig von externen Plattformen oder Dienstleistern. Die Lösungen sind flexibel einsetzbar, erfüllen zentrale Anforderungen öffentlicher Einrichtungen an Rechtsraum, Transparenz und Wiederherstellbarkeit und bieten eine verlässliche Basis für digitale Souveränität.

Ein kompakter Leitfaden der SEP bietet eine strukturierte Übersicht, wie Behörden ihre Backup-Strategie hinsichtlich digitaler Souveränität bewerten und optimieren können.

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