DDGI-Positionspapier

Open Government Data unerlässlich für wirtschaftliche Entwicklung

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Die sechs Handlungsempfehlungen im Überblick

» Das Änderungsgesetz zum Geodatenzugangsgesetz (GeoZGÄndG) des Bundes inklusive seiner Nutzungsverordnung (GeoNutzV) ist das erste Gesetz in Deutschland, das den Umgang mit OGD gesetzlich regelt. Deutschland deklarierte im Rahmen des Änderungsgesetzes zum Geodatenzugangsgesetz Geodaten des Bundes als Open Data. Dieses wegweisende Gesetz und seine Nutzungsverordnung sollte als Grundlage dienen, um insgesamt die Daten und Dienste zur Nutzung und Weiterverwendung frei zu geben.

Alle Daten und Dienste sollten geldleistungsfrei zur Verfügung gestellt werden.

Es sollten einheitliche Nutzungsbestimmungen zur freien Nutzung, Weiterverwendung und Verbreitung der im Sinne dieses Dokumentes definierten offenen Daten des öffentlichen Sektors eingeführt werden, wie dies die Nutzungsverordnung zum Änderungsgesetz zum Geodatenzugangsgesetz bereits vorsieht.

» Grundsätzlich sollte die Maxime „Open Data First“ gelten, wonach alle Daten des öffentlichen Sektors als OGD zeitnah bereitgestellt werden. Im Falle einer Abweichung ist eine begründete Ausnahmeregelung zu beantragen, die durch eine zentrale bestehende Behörde auf der jeweiligen föderalen Ebene erteilt werden muss.

» Aufbau von sicheren, kosteneffizienten Bereitstellungsplattformen als Sharing-Plattform für OGD, z.B. in einer Open Data Cloud (Public oder private) zur Sicherstellung einfacher und flexibler Veröffentlichungs- und Kollaborationsprozesse sowie zur verlässlichen und skalierbaren Dienste- bzw. Datenbereitstellung.

» Der länderübergreifende, standardisierte Kartendienst „webatlasde“ (es ist ein Google- und Bing-maps vergleichbarer Kartendienst der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) sollte ab sofort bundesweit als Open Government Data kostenfrei zur Verfügung zu stehen, wie dies bereits in Baden-Württemberg geschehen ist.

» Alle föderalen Ebenen mitnehmen: 80 Prozent der Daten fallen bei den Kommunen an! Es ist dringend ein Open Data-Handbuch zur Datenbereitstellung für alle föderalen Ebenen zu erstellen und einfache Standardlösungen für Open Data Portale anzubieten.

» Diese Ziele und Strategien kommunizieren und vorantreiben und damit die Basis für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und Europa schaffen: 10 Prozent Wachstum pro Jahr im Daten- und Datendienstemarkt sind möglich und das Ziel.

Das Positionspapier steht als Download zur Verfügung.

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