Sachsen setzt auf Open Data

Kabinett verabschiedet neue IT- und eGovernment-Strategie

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Zur Zielsetzung der neuen Strategie heißt im Vorwort: „Die Sächsische Staatsregierung misst eGovernment strategische Bedeutung für den Lebens- und Wirtschaftsstandort Sachsen bei. Die IT hat eine zentrale Katalysatorfunktion bei der politischen Schwerpunktaufgabe der Staatsmodernisierung. Ihr zielgerichteter Einsatz soll wesentlich dazu beitragen, die Zukunftsfähigkeit der sächsischen Verwaltung zu sichern und die weitere Öffnung des Staates zu unterstützen. Der Einsatz der IT wird daher systematisch weiterentwickelt und gefördert.“

Erkennbar sind sich die Verantwortlichen aber auch der Schwierigkeiten, mit denen ein solcher Ansatz konfrontiert ist, bewusst.

Heißt es doch in der Strategie auch: „So selbstverständlich die Erwartungen sind, so anspruchsvoll ist ihre Erfüllung. eGovernment wirkt dann, wenn Organisation, Recht, Technik und Mensch als untrennbare Bestandteile des Modernisierungsprozesses verstanden werden. Dabei sind die fachlichen Anforderungen maßgeblich für die Gestaltung von Organisation und IT. Wesentlich ist zudem, dass komplexe Leistungen der Verwaltung arbeitsteilig erbracht werden. Abläufe sind daher auch über organisatorische Grenzen hinweg zu optimieren. Der Erfolg des eGovernments hängt insofern auch von der Kooperation innerhalb der sächsischen Verwaltung ab.“

Und weiter: „Die Erwartungen an eGovernment können sich nur dann erfüllen, wenn diesen Bedarfen politisches Augenmerk geschenkt und notwendige Voraussetzungen geschaffen werden.“

Man darf gespannt sein, welche Auswirkungen das auf die Arbeiten am eGovernment-Gesetz des Freistaats haben werden.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

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