Reduzierung der Komplexität und Standardisierung als Ziel

Jährliche Einsparungen von bis zu zehn Prozent

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Erfahrungen mit der neuen Infrastruktur

Nach der erfolgreichen Implementierung der neuen Infrastruktur hat SWITCH unmittelbar danach spezifische Anwendungsfälle, die eine außergewöhnlich hohe Leistung und eine hohe Stabilität verlangen, untersucht. „Wir haben schnell gesehen, dass die neue Infrastruktur für die komplexen Anforderungen der SWITCH Dienstleistungen geeignet ist. Das System zeigte die erforderlich hohe Leistung und Stabilität“, sagte Dr. Bektas.

Die neue Infrastruktur im Rechenzentrum in Zürich wird künftig für die gesamte Applikationslandschaft von SWITCH genutzt. Das betrifft sowohl alle internen Anwendungen als auch die Lösungen, die den Informatikdiensten der Hochschulen und der Hochschul-Community bereitgestellt werden.

Dazu zählen zum Beispiel WLAN-Roaming, Autorisierung und Authentifizierung, Daten-Sharing, Videoportal, Web-Meetings oder Videokonferenzen. Zudem ist auch die Implementierung der konvergenten Infrastruktur im zweiten SWITCH-Rechenzentrum in Lausanne geplant. Ziel ist es, mittelfristig eine Disaster-Recovery-Lösung aufzubauen.

Konsolidiert

Die neue Infrastruktur überzeugt in unterschiedlichsten Bereichen. So kann SWITCH bereits nach kurzer Zeit eine erste Bilanz ziehen: Sowohl bei den FTE (Full-time equivalent) als auch bei den generellen IT-Kosten können jährliche Einsparungen in Höhe von bis zu zehn Prozent verzeichnet werden.

Zudem bietet die konsolidierte Infrastruktur eine hohe Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit sowie effiziente Ressourcennutzung. Durch eine optimierte Lastverteilung gibt es auch keinerlei Performance-Engpässe mehr. Dr. Bektas bemerkt: „Unsere neue konsolidierte FlexPod-Infrastruktur mit den Lösungen von Red Hat als Kernkomponenten sorgt dafür, dass wir heute in unserem Rechenzentrum für künftige IT-Herausforderungen gewappnet sind und auch neue Dienste anbieten können.“

Christian Golder, Manager Professional Services bei Acceleris, ergänzt: „Aus unserer Sicht war das von Anfang an ein extrem spannendes Projekt, vor allem auch, weil wir bei SWITCH auf äußerst kompetente und technisch versierte Mitarbeiter trafen. Gerade die hohe Flexibilität bei der Konzeption ihrer Infrastruktur und im Hinblick auf Eigenentwicklungen erachteten sie in der Vergangenheit als wichtigen Vorteil. Bei der Einführung einer vorkonfigurierten Lösung mussten wir da vor allem auch deren Flexibilität herausstellen. Man kann das Fazit ziehen, dass SWITCH Freiräume für Projekte schaffen konnte, die nun dem extern erbrachten Dienstleistungsangebot zugute kommen.“

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