Förderung von kommunalem eGovernment

Bund gewährt Finanzspritze für drei Modellgemeinden

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Auch für die Stadt Gütersloh stehen die Ausweitung ihres Online-Angebotes sowie die Vorteile durch die Erweiterung der elektronischen Aktenführung im Vordergrund. Schnellere Bearbeitungs- und Antwortzeiten sind hier die wichtigsten Ziele der Stadtverwaltung. Davon sollen nicht nur die Bürger und Unternehmen profitieren, die Gütersloher eGovernment-Macher erhoffen sich davon ebenfalls eine steigende Akzeptanz ihrer Angebote.

Dazu die Bürgermeister Maria Unger: „Vor allem Material- und Zeitaufwände sollen in ihrer Verwaltung vermindert und die Serviceleistungen für die Bürger sowie die Unternehmen optimiert werden.“

Auch der Landkreis Cochem-Zell plant, allen Kommunen im Kreis ein einheitliches eGovernment anzubieten. Dazu soll gemeinsames kommunales Bürgerportal geschaffen werden. Ebenfalls geplant ist, die Bürgeranträge durch einen elektronischen Formularserver direkt an die zuständigen Verwaltungsstellen zu übermitteln. Ein wichtiger Baustein des Konzeptes ist bei diesem Projekt die Einführung der einheitlichen Behördenrufnummer 115. Und auch in Cochem-Zell werden bestehende und künftige Angebote erst einmal umfassend evaluiert.

Entscheidend für den Erfolg des Pilotprojekts Modellkommune eGovernment wird jedoch die Kommunikation der drei ausgewählten Projektpartner sein. Garantiert doch nur das eine umfassende Dokumentation der einzelnen Projekte, was wiederum sicherstellt, dass auch andere Kommunen von den Ergebnissen profitieren können.

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